Die Frage nach dem Preis kommt fast immer zuerst – verständlich. Eine seriöse Zahl lässt sich aber erst nennen, wenn klar ist, was genau gebraucht wird. Diese Faktoren machen den Unterschied:
1. Art des Einsatzes
Ein dauerhaft besetzter Empfang ist etwas anderes als ein Revierdienst, der ein Objekt mehrmals pro Nacht anfährt. Stationäre Dienste werden meist nach Stunden berechnet, Revier- und Schließdienste häufig pro Anfahrt oder Kontrolle.
2. Zeiten und Zuschläge
Nachtstunden, Wochenenden und Feiertage sind in der Regel teurer als Einsätze werktags am Tag. Wer flexibel ist, kann hier oft sparen.
3. Anforderungen an das Personal
Für manche Aufgaben ist eine Sachkundeprüfung nach § 34a GewO vorgeschrieben, für andere reicht die Unterrichtung. Zusätzliche Qualifikationen, Sprachkenntnisse oder Ausrüstung beeinflussen den Preis.
4. Umfang und Laufzeit
Ein einmaliger Einsatz ist anders kalkuliert als ein langfristiger Auftrag. Auch die Größe des Objekts und die Zahl der Zugänge spielen eine Rolle.
5. Dokumentation und Technik
Digitale Rundgänge, Wachbuch und Berichte schaffen Transparenz. Klären Sie vorab, welche Nachweise Sie erwarten.
So kommen Sie schneller zu einem Angebot
- Beschreiben Sie Objekt, Aufgaben und gewünschte Zeiten.
- Nennen Sie besondere Risiken oder bisherige Vorfälle.
- Schicken Sie vorhandene Unterlagen wie Leistungsverzeichnis oder Lageplan mit.